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ss,ß,sz
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- Gebannt
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- Angel
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- Biker
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Soweit ich mich erinnere ist die offizielle Regelung, daß ein fehlendes ß auf der Tastatur durch ss zu ersetzen ist. Ich schreibe aber auch lieber sz, weil sonst der Eindruck ensteht, man wüßte nicht, wohin ein ß kommt :>Original geschrieben von Walron Medusus
Nach einem langen Vokal steht ein 'ß'; das ist bei den meisten Tastaturbelegungen nicht vorgesehen, deshalb schreibt man 'sz'.
weiß schreibt man aber nach wie vor so (ohne ss)
Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender der ersten offziellen PQ.de-Exorzisten-(CS-Austreiber)-Offensive.


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- Cadavre
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Die Schreibweise mit "ß" ist korrekt; geht "ß" nicht, sei es wegen Großschreibung oder aus anderen Gründen, nimmt man normalerweise "ss". Dass man früher "sz" genommen hat, merkt man schon daran, dass man teilweise noch "ess-zett" zum "scharfen s" sagt.
Viel mehr als ein fehlendes "ß" regt mich allerdings auf, wenn man keine Lust hat, auf Groß- und Kleinschreibung zu achten und es auch erkennbar ist, dass man sich keinerlei Mühe beim Verfassen des Beitrags gegeben hat, er somit unlesbar ist.
Viel mehr als ein fehlendes "ß" regt mich allerdings auf, wenn man keine Lust hat, auf Groß- und Kleinschreibung zu achten und es auch erkennbar ist, dass man sich keinerlei Mühe beim Verfassen des Beitrags gegeben hat, er somit unlesbar ist.
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- Assist
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ich muss zugeben dass mir beiträge, die komplett klein geschrieben sind, schriftbildlich oft besser gefallen als solche, bei denen penibel auf die groß- / und kleinschreibung geachtet wird.
ich hoffe dass ihr mir verzeihen könnt. :>
trotzdem ist - für mich - die einhaltung von rechtschreibung, korrektem satzbau und interpunktion ein muss. (!)
ich hoffe dass ihr mir verzeihen könnt. :>
trotzdem ist - für mich - die einhaltung von rechtschreibung, korrektem satzbau und interpunktion ein muss. (!)
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- Gebannt
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ich finde es zum Beispiel grauenhaft auf Groß- und Kleinschreibung achten zumüssen, es ist teilweise schon so, dass meine Mitschriften aus Vorlesungen komplett kleingeschrieben sind. Ich schreibe in der Regel nur Eigennamen groß, kam damals in der Grundschule schon nicht mit der Groß- und Kleinschreibung klar. Als ich dann mit meiner Ausbildung fertig war dann kam auch noch die Rechtschreibreform wo eh keiner durchblickt der sich nicht damit beschäftigt hat.
so habe mal versucht auf groß- und kleinschreibung zuachten, auf dauer würd mir des echt zustressig (am ende macht mans eh falsch)
ich weis schon warum meine diplomarbeit nen germanist in die finger bekommt, bevor die wer anders sieht
so habe mal versucht auf groß- und kleinschreibung zuachten, auf dauer würd mir des echt zustressig (am ende macht mans eh falsch)
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- Humilation
- Beiträge: 10511
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Die Rechtschreibreform scheint ja für echt viele ein trifftiger Grund bzw. Vorwand zu sein, die eigene Faulheit zu entschuldigen. Groß- und Kleinschreibung ist wichtig und macht einen Text erst richtig leserlich. Und wenn man gewöhnt ist, so zu schreiben, ist es auch überhaupt gar nicht anstrengend.

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- Cadavre
- Beiträge: 3396
- Registriert: Okt 2001
- Wohnort: Ja, gerne
Capitalization is the difference between "I had to help my uncle Jack off a horse" and "I had to help my uncle jack off a horse".
[small]Man entschuldige das englische Zitat im Germanenforum ;>[/small]
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I feel sorry for people who don't drink. When they wake up in the morning, that's as good as they're going to feel all day - Frank Sinatra / Josh Ward
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- Gebannt
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das hat nichts mit faulheit zutun, sondern mit gewohnheit, ich habe einige zeit nur englisch geschrieben und dort gibt es sowas wie groß- und kleinschreibung auch nicht (eigennamen ausgenommen). als ich danach wieder zur schule ging und mit der neuen rechtschreibreform konfrontiert wurde, war ich teilweise echt verwirrt zumal ich mir vor der reform schon ab und an nicht sicher war ob das so richtig ist wie ich das mache.Original geschrieben von enasnI
Die Rechtschreibreform scheint ja für echt viele ein trifftiger Grund bzw. Vorwand zu sein, die eigene Faulheit zu entschuldigen. Groß- und Kleinschreibung ist wichtig und macht einen text erst richtig leserlich. Und wenn man gewöhnt ist, so zu schreiben, ist es auch überhaupt gar nicht anstrengend.
Ich hoffe ja, dass Du den armen Kerl gut bezahlst; denn kostenlos würde ich das sicherlich nicht machen.Original geschrieben von oV
ich finde es zum Beispiel grauenhaft auf Groß- und Kleinschreibung achten zumüssen, es ist teilweise schon so, dass meine Mitschriften aus Vorlesungen komplett kleingeschrieben sind. Ich schreibe in der Regel nur Eigennamen groß, kam damals in der Grundschule schon nicht mit der Groß- und Kleinschreibung klar. Als ich dann mit meiner Ausbildung fertig war dann kam auch noch die Rechtschreibreform wo eh keiner durchblickt der sich nicht damit beschäftigt hat.
so habe mal versucht auf groß- und kleinschreibung zuachten, auf dauer würd mir des echt zustressig (am ende macht mans eh falsch)
ich weis schon warum meine diplomarbeit nen germanist in die finger bekommt, bevor die wer anders sieht![]()
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- Bones
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Original geschrieben von agra
Die Schreibweise mit "ß" ist korrekt; geht "ß" nicht, sei es wegen Großschreibung oder aus anderen Gründen, nimmt man normalerweise "ss". Dass man früher "sz" genommen hat, merkt man schon daran, dass man teilweise noch "ess-zett" zum "scharfen s" sagt.
Viel mehr als ein fehlendes "ß" regt mich allerdings auf, wenn man keine Lust hat, auf Groß- und Kleinschreibung zu achten und es auch erkennbar ist, dass man sich keinerlei Mühe beim Verfassen des Beitrags gegeben hat, er somit unlesbar ist.

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- Assist
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ich behaupte das glatte gegenteil. einen text der konsequent klein geschrieben ist kann ich persönlich sehr viel schneller lesen und wenn man der deutschen sprache mächtig ist (soll kein angriff sein), dann sollten substantive ohne zu überlegen wahr genommen werden, wenn sie kleingeschrieben sind.Original geschrieben von enasnI
Groß- und Kleinschreibung ist wichtig und macht einen Text erst richtig leserlich. Und wenn man gewöhnt ist, so zu schreiben, ist es auch überhaupt gar nicht anstrengend.
ich glaube der grund liegt darin, dass eine erhöhung und erniedrigung der "texthöhe" enorm den lesefluss stört.
wie gesagt: ist mir persönlich aufgefallen.

Natürlich lassen sich die Substantive aus dem Satz herauslesen, sie lassen sich aber schneller erkennen, wenn sie extra markiert sind, was bereits Struktur in den Satz hineinbringt, ohne daß man den Sinn erfaßt haben muß, und sich deshalb nicht nur schneller und weniger ermüdend lesen läßt, sondern zudem schneller aufgefaßt und besser behalten wird. Die Substantive sind schließlich der Gegenstand der Rede, also das, um was es eigentlich geht.Original geschrieben von caphos
ich behaupte das glatte gegenteil. einen text der konsequent klein geschrieben ist kann ich persönlich sehr viel schneller lesen und wenn man der deutschen sprache mächtig ist (soll kein angriff sein), dann sollten substantive ohne zu überlegen wahr genommen werden, wenn sie kleingeschrieben sind.
In den 70er Jahren gab es dazu Studien, als die deutsche Großschreibung ins Englische übernommen werden sollte – man hat glücklicherweise von solch einem großen Spracheingriff Abstand genommen. Eine aktuellere Untersuchung gibt es vom Max-Planck-Institut und nennt sich „Orthographic Word Shape in German and the Missing Letter Effect“.
Wortklassen zu erkennen, damit eine Struktur in den Satz zu bekommen, ist inbesondere in Sprachen mit recht freier Satzstruktur von Vorteil, weshalb Du Englisch mit Deutsch ohnehin nicht vergleichen kannst, da sich bei jenem eine Wortklasse allein durch die Stellung im Satz ergibt. Moment mal, aber in gesprochener Sprache funktioniert es doch auch prima! Das ist richtig, nur hat man dort etliche andere Mittel zur Verfügung, etwa die Tonlage, die Betonung und Pausen, von denen sich nur die letzten beiden mit wenigen Satzzeichen kaum erkenntlich machen lassen. Zwischen gesprochener und geschriebener Sprache gibt es zudem den Unterschied, daß jene meist einfacher gehalten ist als diese.
Und wenn man der deutschen Sprache mächtig ist, sollte man Groß- und Kleinschreibung im Schlaf beherrschen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Nur weil man es selbst nicht kann, muß man hanebüchene Behauptungen aufstellen und damit versuchen, sein Defizit in einen Vorteil umzukehren.
Die Bedeutung in deutschen Sätzen tragen meist die Substantive, weshalb deshalb schon eine Markierung dienlich ist, und daher stimme ich Dir in dem Punkt der neuen Rechtschreibung zu: Sie fordert an Stellen Großschreibung, wo sie nicht hingehört, da „Scheinsubstantive“ großgeschrieben werden müssen, die im Satz überhaupt nicht die Rolle spielen, um eine Großschreibung zu verdienen. Seit der Reform letzten Jahres hält sich das zwar in Grenzen, ist aber nichtsdestotrotz ärgerlich und schmälert den Vorteil der Großschreibung. Es ist Sprachverarmung, die dem Schreiber zwar das Schreiben erleichtert, dem Leser das Lesen aber erschwert.
Im Gegenteil, Oberlängen sind der Ästhetik dienlich und führen das Auge. Jedes wichtigere deutsche Wort hat mindestens eine Unter- oder Oberlänge, auch die, die kleingeschrieben werden. Das stimmt seit der Rechtschreibreform nicht mehr ganz, denn sie streicht bei etwa rauh das H, das, wie zwar richtig argumentiert ist, dort, im Hinblick auf eine Laut-Buchstaben-Zuordnung, nichts zu suchen hat, aber eine wichtige Rolle spielt, da sie das unscheinbare rau mit einer Oberlänge zu den wichtigeren Wörtern erhebt.ich glaube der grund liegt darin, dass eine erhöhung und erniedrigung der "texthöhe" enorm den lesefluss stört.
Die Großschreibung an Wortanfang hat den Vorteil, daß bereits dort, ohne daß man das Wort überhaupt gelesen hat, Struktur in den Satz gebracht wird und eine bestimmte Wortklasse erwartet werden kann. Es bestimmt bereits über Zuordnung und Verständnis, bevor man das Wort gelesen hat.